von Dargalin on Juli 9th, 2009

Beim Barte meines Vaters, ich habe ihn gefunden und wie mir scheint, bin ich genau zur rechten Zeit eingetroffen, denn eine große Versammlung findet sich am Fuße des Berges, auf dem ich die letzten Tage verlebte.

Thorin Eichenschild verabschiedete sich am frühen Morgen von mir, auch wenn ich in der Vergangenheit keine freundlichen Bekannschaften mit einer Elbin machte, so zeugte diese von der Güte und Weisheit des alten Lichtvolkes. Jetzt ist es an der Zeit, meinen Vettern zu  gegenüber zu treten – so viel Monate sind vergangen, seit ich das letzte Mal einen meiner Sippe sah.

Ich betrete den kleinen Platz vor einem Stollen. Wie ich später erfahre, sind dies die . Lastentiere und eine Vielzahl an en befindet sich auf dem Platz und es werden hitzige Debatten geführt. Ein hochgewachsener Mensch sticht aus der Masse heraus, sein Gewand ist wie sein Haar vollkommen grau. Er redet mit einem in einer imposanten Rüstung; als ich näher kommen, werden die Stimmen klarer.

“Wir werden warten, ! Ich will, dass alle versammelt sind, wenn der König zurück unter den Einsamen Berg zieht. Ihr habt bereits erreicht, dass wir nicht in den Krieg reisen, sondern stattdessen zusammen mit einem , einem ‘Meisterdieb’, den Drachen ermeucheln werden, also gebt endlich Ruhe und überlasst mir die nächsten Entscheidungen.”

So soll es nun sein, steht wahrhaftig vor mir und er will zurück zum ziehen!

“Beruhigt euch, mein Freund, ich habe nicht vor, euren ruhmreichen Auszug zu sabotieren”, spricht der Alte mit besänftigender Stimme, “wir sollten lediglich nicht zu viel Zeit verstreichen lassen, da uns noch ein weiter Weg ins bevorsteht.”

Balins RatschlagAls ich versuche das Wort an Thorin zu richten, werde ich von einem anderen herumgerissen. “Heda, was willst du da?”, fragt er mich mit mürrischer Miene. “Sei gegrüßt, Freund. Man nennt mich Dargalin, s Sohn, und ich wanderte viele Monate vom Osten kommend durch die Lande, um König Thorin Botschaft aus der Heimat zu bringen.” Er blickt mich argwöhnisch an, schlägt mir die Hand auf die Schulter und zieht mich mit sich: “Du armer Hund, da bist du ja gerade rechtzeitig gekommen. Aber gelernt hast du nicht viel auf deiner Reise. Den König will er sprechen, wenn dieser sich mit dem Zauberer streitet.” Mit diesen Worten fängt er laut zu lachen an, reicht mir einen Humpen Bier und setzt sich nieder.

“Höre, ich bin , Vertrauter des Königs und würde es in diesem Moment selbst nicht wagen, ihn zu stören. Wir sind in Aufbruchstimmung, der König möchte alle Gefolgsleute versammeln, damit sein Auszug zum Einsamen Berg gebührend gefeiert werden kann. Allerdings treiben es einige wieder zu wild mit der Schürferei in den und schürfen noch immer. Diese solltet ihr herbeirufen, wenn ihr wollt, dass euch der große ein bisschen seiner Zeit schenkt. Sagt mir vorher, was eure Kunde aus den Eisenbergen ist?”

Als ich ihm aus der Heimat berichte, zuckt der zusammen. “Ihr dürft dies niemandem sonst gegenüber erwähnen, nicht einmal dem König, sonst seid ihr ein toter , vertraut mir!”, rät er mir und schaut sich hastig um. Als er sich sicher ist, dass niemand das Gespräch verfolgt hat, nimmt er einen großen Schluck aus seinem Humpen Bier und beginnt alsbald auf seiner Bratsche ein altes Volkslied zu spielen.

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