von Dargalin on August 17th, 2009

Es gibt ein großes Fest in , als wir von unserer Bärenjagd zurückkehren. Der Bericht über das Ende der Überfälle durch ausgestoßene Jungtiere beruhigt sowohl die Gemüter der Reisenden wie auch der Wachhabenden.

Die ZwergenfesteDieser Abend soll zum Feiern herhalten, denn selten sah ich mich in einer so ausgelassenen Runde gleichgesinnter Zwerge. Es gibt frisches Bier vom Fass, riesige Feuer prasseln vor einem dunklen Nachhimmel und der Geruch stark gewürzter Wildtierspieße erfüllt die Luft und lässt den Magen laut knurren.

liegt bereits sturztrunken am Boden, als sich zu später Stunde ein Reisender zu mir gesellt. Wir nicken uns zu, als wir die Humpen zum Tost aneinanderstoßen. “Hier lässt es sich feiern, wie in ”, prostet er mir zu, “und nirgends schmeckt das Mahl so gut, wie unter freiem Himmel!” – “ verließ ich vor wenigen Wochen, gibt es Kunde von Fürst ?”, erwidere ich neugierig. Auch wenn ich als Kundschafter in fremde Gebiete ausgesandt wurde, so muss ich doch in Erfahrung bringen können, was sich daheim zuträgt.

“Die Hallen sind sicher! ist ein wahrlich großartiger Herrscher, die Grimmhands trauen sich seit Wochen nicht mehr nach Norden und überhaupt scheint die Gefahr, die noch vor so kurzer Zeit über uns schwebte kein Thema mehr zu sein.” Der Fremde berichtet weiter: “Nur machen Gerüchte von einem heimlichen Diebstahl die Runde, schickt des nahcts Späher aus, die alle geheimen Zugänge zu den Hallen kontrollieren, da in der Vergangenheit eine nicht unerhebliche Goldsumme aus den königlichen Schatzkammern gestohlen wurden sein soll.” – “Ein Einbruch in die Schatzkammer sagt ihr?”, frage ich verwundert, da ich mir während meiner Zeit in den Hallen nicht ausmalen konnte, dass es überhaupt Möglichkeiten gibt, die starken Festungsmauern zu umgehen. Der Wanderer nimmt einen tiefen Schluck aus seinem Humpen, kramt anschließend unsicher in der Innenseite seiner Luchsweste, holt ein kleines Stück Pergament hervor und gibt es mir:

Also sind diese Abweichler seit meiner Ausreise aus nicht untätig geblieben und untergraben auch weiterhin die Authorität des Zwergenfürsten. Doch was haben sie mit dem gestohlenen Gold vor? Die freien Völker werden kaum Handel mit ihnen treiben, jetzt da Botschafter in entlegene Ortschaften aussandte und sie vor der Hinterhältigkeit der Grimmhands und dem Schrecken durch warnte. Diese Spur muss ich weiter verfolgen.

Grimmhand-VerräterDen Kopf voller umherwirbelnder Gedanken versuche ich den vor sich hingrunzenden zu wecken. Nach einigen unsanften Tritten öffnet dieser stöhnend seine Augen, erbost blafft er mich an: “Was willst du? Lässt man einen schlafenden denn nicht einmal seinen Rausch auskurieren?” Ohne auf sein Meckern einzugehen, lasse  ich mir den Weg zur alten Grimmhandstätte “” weisen. Noch schwankend sammle ich meine Ausrüstung zusammen und folge der Wegbeschreibung in Richtung Westen.

Der Mond steht hoch, als sich hinter einem schneebedeckten Hügel die schemenhaften Umrisse der verfallenen Stadt am südlichen Berghang der Ered Luin abzeichnen. Vereinzelte Fackeln erhellen die verlassen geglaubte Zwergenruine. Tierisches Gekreische dringt an meine Ohren, als ich mich vorsichtig im Schein des Feuers den großen Treppen der Anlage nähere: -Laute!

Bilwiss-AnführerMeine Kriegsaxt in der Rechten haltend erklimme ich die zahlreichen Stufen, die Stadt ist in mehrere verwinkelte Ebenen unterteilt und bietet in der dunklen Nacht ausreichend Schleichmöglichkeiten. Ich darf nicht zu viel Aufsehen erregen, einen offenen Kampf mit einer -Armee würde ich hier nicht überstehen. Doch mögen die Bilwisse auch noch so wenig mit uns intelligenten Wesen gemein haben, so sind sie wachsamer als das Tier, das unbeschwert in seinem Bau schläft: immer wieder treffe ich auf Patrouillen und Wache haltende Krieger – doch sind diese trägen Schwachköpfe keine Herausforderung für mich.

Immer tiefer dringe ich in die Stätte vor, meine Hoffnung auf interessante Entdeckungen schwindet, als ich jeh die Stimme eines Zwerges vernehmen. Auch wenn ich seine Worte nicht evrstehe, so bin ich mir sicher, dass er sich mit einem der Bilwisse verständigt. In einiger Entfernung sehe ich eine Kiste mit aus Gold gegossenen Siegeln aus – die Beute der Grimmhands. Ich schleiche von Schatten zu Schatten, um mehr von seinen Plänen in Erfahrung zu bringen, doch werde ich nach einem unachtsamen Schritt entdeckt.

Der stürmt mit wutentbranntem Gesicht auf mich zu, ein Kampf um Leben und Tod entbrennt:

One Response to “Die Drosseln zwitschern es von den Dächern”

  1. roulette Says:

    Geht mal auf http://roulettegewinner.wordpress.com/ 331.3

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