Archive for Oktober, 2009

von Dargalin on Oktober 28th, 2009

Gehetzt streife ich durch die Landen. Der machte mir unmissverständlich klar, dass uns kaum noch Zeit verbleibt.

Eilt Euch.Die -Armeen des -Tals sind vorerst in die Flucht geschlagen. Doch scheint den Weißbärtigen etwas anderes Sorgen zu bereiten. Er sprach von einem , kaum größer als ein , in dessen Händen das Schicksal unserer Welt liegen soll.

Noch vermag ich nicht zu sagen, was es damit auf sich hat, doch führt mich meine Reise nach Osten ins Land der Menschen. In werde ich auf einen namens treffen.  Ihm wurde die Aufgabe zuteil, den unbekannten auf seinem Wege zu schützen. Und meine Unterstützung soll ihm gewiss sein. Was auch immer ein einfacher ins solch schwierigen Zeiten zu leisten vermag.

Die Reise wird beschwerlich – das Auenland, die Heimat der Hobbits, liegt zwischen mir und meinem Ziel. Wie mir zu Ohren kam, treiben dort marodierende Räuberbanden ihr Unwesen. Doch soll dies meine Sorge für den Moment nicht sein. Eilt Euch! Zeit für ausführliche Berichte haben wir nach unserem Abenteuer.

von Dargalin on Oktober 14th, 2009

Wenige Tage der Ungewissheit vergehen. Gemeinsam mit den ansässigen Wachen stoße ich immer wieder in das Tal vor. Doch finden sich nur wenige neue Informationen. Wir müssen warten.

Die Belagerung des LagersDie Sonne ist im Begriff hinter den Berghängen der südlichen aufzugehen, als ein berittener Bote unser Lager erreicht. Völlig geschafft von der Reise überreicht er mir einen einen Umschlag. Hastig lese ich die filigrane Handschrift:

„Dwalin hat viele Langbärte nach entsandt, und Dorongúr Weißdorn hat viele seiner Elbenkrieger zur Verfügung gestellt. wollte die Völker aus den entzweien, aber sein Handeln hat nur dazu geführt, dass sie sich ihm umso entschlossener entgegenstellen.

wird in sterben, . Während die und Durins Volk den größten Teil der -Armee weglocken, werdet Ihr hinter ihre Linien treten und mit Arvorthal zusammentreffen.“

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von Dargalin on Oktober 8th, 2009

Die Rettung ist geglückt – gemeinsam sitzen , und ich um den lodernden Kamin der Waldläuferhütte, während der von seiner Gefangennahme erzählt.

Die Wachen im Tal Unsere Mienen verdunkelt sich zusehends, als wir von immer schrecklicheren Details seiner Gefangenschaft erfahren. Niemals hätten wir gedacht, dass zu solch üblen Taten fähig ist und eine derart  immense Gefahr für die freien Völker der darstellt.

Wie der bereits vermutete, diente die Verschleppung des Elbenprinzen dem Plan, Zwietracht zwischen Zwergen und Langohren zu sähen und somit die Verteidigung gegen das Unheil von außen erheblich zu schwächen. Nur ’ schnellem Handeln ist es zu verdanken, dass uns kein interner Krieg bevorsteht. Doch ist dies nicht das einzige Licht, das ins Dunkel bringt.

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von Dargalin on Oktober 5th, 2009

Während ich meinen Weg durch den nächtlichen Wald suche, tauchen in weiter Ferne hell erleuchtende Lichter auf. Ich habe ’ Hütte gefunden.

Der Waldläufer LanglasStill ist es in dieser Nacht, nur das Prasseln eines Lagerfeuers vernehme ich und doch wirkt die Szene zu unwirklich friedlich. Eine hell erleuchtete Hütte soll ohne das Anzeichen eines Bewohners im Walde stehen? Auf die Zehenspitzen gestützt versuche ich einen Blick ins Innere zu erlangen, als ich den kalten Stahl einer Klinge an meiner Kehle spüre. “Was sucht dieser kurz gewachsene in dieser Nacht?” Die Stimme flüstert im Dunkel, doch gibt sie zu verstehen, dass eine unbedachte Bewegung meinerseits nicht ohne Konsequenzen bleiben wird. Meinen ganzen Zwergenstolz zusammennehmend entgegne ich: “ ist mein Name, ein Gesandter Gondamons, auf der Suche nach , dem .” Die Klinge drückt stärker gegen meine Kehle.

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von Dargalin on Oktober 3rd, 2009

Tage ziehen ins Land, Áskell nahm die Nachricht vom Tod seines Bruders mit großem Schmerz auf. Durch die skrupellose Ermordung eines Diplomaten steuern die Rivalitäten zwischen Grimmhands und Langbärten auf einen neuen Höhepunkt zu. Eine neue Unruhe ist in zu spüren.

Von Spinnen und UnholdenSeit meiner Rückkehr helfe ich beim Wiederaufbau, wo ich nur kann: Nahrungsvorräte müssen aufgestockt werden und frische Felle sollen für den anstehenden Winter beschafft werden.

Meine heutige Jagd war besonders erfolgreich. Das Fleisch der erlegten Hirsche werde ich den ortsansässigen Kochen zukommen lassen und nachdem ich die Felle von den restlichen Fett- und Fleischresten befreit habe, werden ich mir aus den prächtigen Stücken eine neue Decke für die Nacht herstellen. Während ich das seitliche Tor der Feste durchschreite und die Ausbesserungsarbeiten der Steinmetze an den durch die Attacken der vergangenen Tage geschleiften Mauern beobachte, stürmt ein junger auf mich zu. Außer Atem bedeutet er mir, ihm zu folgen. Ich lege meine Tagesausbeute im Schutze der Festungsmauern ab und begleite ihn die Stufen der großen Treppe hinauf. Als wir das obere Ende erreichen erklärt er mir, dass , Gondamons Aufseher, mit mir zu sprechen wünscht.

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