Daragon Age: OriginsDragon Age: Origins zieht einen direkt in den Bann. Ufta, das hab’ ich so nicht erwartet. So lange wehrte ich mich gegen das Rollenspiel-Epos und nun hat es mich mit voller Wucht erwischt. Was BioWare da abgeliefert hat, gibt’s im 20-minütigen Preview-Video zu sehen.

Seit Tagen liegt das Video-Material geschnitten bei mir herum und ich bin einfach nicht zum Hochladen gekommen. Vom Spielen kann somit erst recht keine Rede sein. So viele Topspiele gilt es derzeit zu testen und so unglaublich wenig Zeit bleibt dafür. Ein Blick in diese kleinen Kunstwerke lohnt sich allemal. Gesagt, getan. Dragon Age: Origins lag für recht lange Zeit eingeschweißt in meinem Regal, da mich Borderlands, Der Herr der Ringe Online und ein Vergleichs-Einsteiger-Test für Warhammer Online (der aufgrund der derzeitigen Mythic-Lage wohl niemals erscheinen wird) mehr als ausreichend beschäftigt haben.

Dragon Age: Origins – Interaktives Fantasy-Kino in der Gruppe

Blut, Blut und nochmals Blut. Was einem hier präsentiert wird, sind schier sintflutartige Ergüsse der roten Soße. Egal ob man seine Axt in das Fleisch abscheulicher Ausgeburten des Bösen treibt oder mit dem Knüppel einem frechen Früchtchen den Hintern versohlt, in Dragon Age: Origins spritzt das Blut munter gegen den Bildschirm und bedeckt neben ganzen Landstrichen die gesamte strahlende Ausrüstung der Heldentruppe.

Richtig gelesen: In Dragon Age Origins erstellt man sich zwar BioWare-typisch am Anfang einen Haupthelden, dieser findet jedoch recht zügig Anhänger, die sich seiner Sache anschließen. Gemeinsam klickt man sich durch herausragend gut vertonte Dialoge, deren Verlauf man genretypisch über verschiedene Dialogoptionen beeinflussen kann.Verfügt der Charakter über bestimmte Eigenschaften, stehen ihm erweiterte Möglichkeiten wie Drohungen, Beleidigungen oder Ablenkungen zur Verfügung, die allerdings nicht immer zum gewünschten Erfolg führen müssen. Neben der Interaktion mit NPCs steht wieder einmal das interne Gruppengefüge im Mittelpunkt des Geschehens. Schließlich möchten sich die KotOR und Mass Effect Entwickler nicht vorwerfen lassen, dass Ihre Spiele mit der Zeit an Qualität verlieren würden. So dürft Ihr wieder einmal um Eure Mitglieder werben oder ihnen offen die Feindschaft erklären. Manch einer reagiert sogar auf eine kalte Schulter Eurerseits mit der Flucht aus der Gemeinschaft.

Doch zuviel der spielrelevanten Fakten für ein kleines Preview. Dragon Age: Origins ist in erster Linie eine epische Inszenierung. Egal ob Dialoge, Nebengeschichten, Straßenrandplauderein oder Zwischensequenzen – in Spielgrafik hat man solch dichte Atmosphäre selten zu Gesicht bekommen. Da stört es noch nicht einmal, dass die Grafik-Engine nicht mehr auf dem neuesten Stand der Technik ist. Ausreichend Blutfontänen verdecken ohnehin leicht verwaschene Texturen. Damit Ihr einen Einblick bekommt, wie BioWare für ein packendes “Ich will sehen, wie das weiter geht”-Gefühl sorgt, gibt’s die nicht ganzanfänglichen Tutorial-Szenen als zusammenhängenden 20-minütigen Videoclip samt Endschlacht. Der Hinweis sei mir noch erlaubt: Das ist Spielgrafik, die das aktuelle Kampfgeschehen immer wieder unterbricht. Erst am Ende des Previews erlaube ich einen kleinen Einblick in einen Bosskampf. Und danke.

Wer sich den Ausgang der Anfangsgeschichte nicht spoilern lassen möchte, sollte sich die Augen und Ohren ab Minute 7:00 des zweiten Teils zuhalten.

Vorschau: Dragon Age Origins Teil 1

Vorschau: Dragon Age Origins Teil 2